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a close up of an animal

Kleiner Schwertwal
(Pseudorca crassidens)

Diese Tiere sind nicht eng mit ihren Namensgebern, den Schwertwalen, verwandt und gehören zu einer anderen Gattung innerhalb der Delfinfamilie. Wie alle anderen Mitglieder der „Blackfish“ -Gruppe haben Kleine Schwertwale komplexe soziale Strukturen und leben in eng verbundenen Familiengruppen.

In der Regel bestehen diese aus 10 bis 60 Tieren. Mehrere Gruppen schließen sich manchmal zusammen und bilden dann Schulen von vielen Hundert Tieren.

Manchmal sind sie vergesellschaftet mit anderen Delfin-Arten, wie z. B. dem Großen Tümmler. Ähnlich wie Grindwale sind auch die Kleinen Schwertwale häufig von Massenstrandungen betroffen. Die größte jemals bekannt gewordene Strandung umfasste über 800 Tiere. Kleine Schwertwale sind auch bei der Jagd auf Kleinwale und Walkälber beobachtet worden.

Hören Sie den Kleinen Schwertwalen zu:

Allgemeine Infos

Weiterer Name: Falscher Orca

Größe der erwachsenen Tiere: 4 – 6 m.

Nahrung: Hauptsächlich größere Fischarten und Kopffüßer; gelegentlich auch Meeressäuger.

Verhalten: Zeigen in der Regel keine Scheu vor Booten; schnelle Schwimmer; reiten manchmal die Bugwelle, springen und sind verspielt; strecken gerne den Kopf über Wasser und zeigen dabei die Zähne. Bei diesen Tieren wurde rituelles Verhalten beobachtet, wobei sie vor dem Verzehr sorgfältig gefangene Beute aneinander weitergaben.

Verbreitung: Weltweit in tropischen bis warmgemäßigten Breiten; bevorzugen tiefere Gewässer der Hochsee; lebt normalerweise eher küstenfern.

Madeira: Gelegentlich gesichtet, besonders im Sommer oder Herbst.

Spezifische Erkennungsmerkmale: Schwarzer, länglicher Körper, dunkle Färbung; spitz zulaufende Flipper mit typischen „Ellbogen“ (Knick); schmaler schwarzer Kopf mit abgerundeter Schnauze; kleine, relativ aufrechte Finne.

Systematische Einteilung: Unterordnung: Zahnwale, Familie: Delfine

Bedrohungen: Eine allgemein weniger bekannte Delfinart; Derzeit sind keine verlässlichen Daten zur globalen Bevölkerungsgröße verfügbar. In einigen Regionen ihres Verbreitungsgebiets (einschließlich Japan) werden sie immer noch aktiv getötet, in Gefangenschaft gehalten und sind Opfer von Lärmbelästigung.

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