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a close up of a fish

Blainville-Schnabelwal
(Mesoplodon densirostris)

Wie alle Schnabelwale bevorzugen Blainville`s tiefere Gewässer, aber um einige ozeanische Inseln wie Madeira herum sind sie nähr an Land zu sehen als andere Schnabelwale. Blainville Schnabelwale sind weit verbreitet und leben in gemäßigten und tropischen Gewässern aller großen Ozeane.

Ihr Unterkiefer hat in der Mittellänge eine stark gewölbte Mundlinie, die das Erkennen auf See erleichtert. Erwachsene Männchen haben zwei Zähne, die im Oberkiefer ausbrechen und oft mit Entenmuscheln bewachsen sind.

Der Kieferknochen selbst ist dichter als Elefantenelfenbein und aus diesem Grund wird die Art von einigen auch als „Wal mit dichtem Schnabel“ bezeichnet.

Blainville-Schnabelwale treten in kleinen Gruppen von bis zu sieben Tieren auf, die oft als Harems bezeichnet werden. Das jeweils dominante Männchen bewacht den Harem.

Allgemeine Infos

Größe der erwachsenen Tiere: Männchen werden größer als Weibchen und erreichen 4,6 Meter.

Nahrung: Hauptsächlich Tiefseekalmare und Fische.

Verhalten: Tiere tauchen ungefähr alle zwei Stunden in Tiefen von bis zu 700 m, um Tiefseekalmar zu jagen. Solche Tauchgänge können bis zu 50 Minuten dauern.

Verbreitung: warmgemäßigte bis tropische Breiten beiderseits des Äquators.

Madeira: Treten das ganze Jahr über auf; oft in kleinen Haremgruppen mit mehreren Weibchen in Begleitung eines Bullen.

Spezifische Merkmale: kräftiger Körper mit spindelförmiger Form; auffällig geschwungenes Maul mit flacher Melone, die zwischen den hervorstehenden Zähnen vertieft ist; Rückenflosse relativ weit hinten und klein; die Körper der Männchen sind mit Narben und Flecken überzogen; beim Auftauchen durchbrechen sie zuerst mit der Schnauzenspitze die Wasseroberfläche; Blas unauffällig.

Systematische Einteilung: Unterordnung: Zahnwale; Familie: Schnabelwale (Ziphiidae)

Bedrohungen: Lärmbelästigung führt zu einer Zunahme der Massenstrandungen dieser akustisch empfindlichen Kreaturen. Der jüngste Bericht über die Rangliste aufgrund eines akustischen Traumas war im September 2002, als 14 tote Wale auf Fuerteventura an Land gespült wurden, kurz nachdem in der Region militärische Marineübungen durchgeführt worden waren. Sie sind auch beliebte Opfer von Plastikverschmutzung und Beifang. Ihre globale Bevölkerungsgröße ist unbekannt.

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