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Ein Bayer: "Da habts Ihr fei a ganz a tolles Boot."

Aktuelles

Paul Watson, Kapitän der Steve Irwin, die in diesem Jahr 2 Male die Reise in die Antarktis angetreten hat, zieht eine sehr positive Bilanz aus der diesjährigen Doppelaktion. “We don’t enjoy this conflict with the Japanese. We do this to defend the whales, not to offend Japan, but if we are offending Japan by defending the whales, then that is the way it must be

Mit anderen Worten gesagt: wenn es dem Wohle der Wale dient, dann ist es ihm lieber die Japaner zu beleidigen als die Wale nicht zu verteidigen. SEHR RICHTIG!

Paul Watson und seine Sea Shepherd Mannen und Frauen haben nun die japanische Fangflotte verlassen und steuern auf Australien zu, ihr Diesel wird nur noch für den Rückweg reichen. Aber die beiden Aktionen, im Januar und im Februar/März werden wohl mehreren Hundert Walen das Leben gerettet haben. Die Walfangsaison in der Antarktis neigt sich dem Ende zu und auch die Japaner werden bald gen Heimat steuern müssen - dieses Jahr ohne ihre Fangquote erreicht zu haben. Wahrscheinlich haben sie einen grossen verlust eingefahren. RECHT SO! oder wie der Portugiese sagt: BEM FEITO!!!

Nur durch seine Plakette und Weste entging Kapitän Paul Watson, der sich unermütlich für die Meereslebewesen einsetzt, dem tötlichen Geschoss. Mehr zu den dramatischen neussten Ereignissen aus der Antarktis, wo Paul Watson, seine Crew und ihr Schiff Steve Irwin mit ihrer Verfolgung des japanischen Fabrikschiffes, erneut vielen hunderten Walen das Leben retten. Mehr dazu hier.
Die Walsaison nähert sich dem Ende in der Antarktis und dieser Zwischenfall zeigt wie schlecht es um die japanischen Walfänger steht. Offensichtlich stehen sie so unter Druck, dass sie zu solch radikalen Mitteln greifen. Im Gegensatz dazu hat die Organisation Sea Shepherd bei ihren ktionen noch nie jemanden verletzt und das seit über 30 Jahren.

Da Paul Watson mit seiner Crew nun bis auf eine Meile an das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte herangekommen ist und die Verfolgung nun weitergeht, werden die Japaner nun wieder an ihrer illegalen Walfangtätigkeit gehindert. Das wird vielen weiteren Walen das Leben retten. Mehr Infos direkt bei Sea Shepherd.

In einem kleinen Beitrag bei Stern.de wird die fortgeschrittene Zerstöhrung der Weltmeeres an Hand einer Weltkarte aufgezeigt. Nur noch 4 % der Ozeane gelten demzufolge noch als weitgehend unberührt. Die Forscher des US-Zentrums für ökologische Analysen der Universität von Kalifornien in Santa Barbara sind erschreckt über das Gesamtbild, welches viel negativer als erwartet ausgefallen ist.

Die Gesellschaft zum Schutz der Delphine e.V. zieht eine recht negative Zusammenfassung zum vergangenen Jahr des Delfins. Hierzu folgender Text des Businessportals, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Nun läuft in einigen deutschen Kinos ein besonderer Film von Filmemacher und Umweltschützer Francois und Jean-Jacques Mantello sowie dem Meeresforschers Jean-Michel Cousteau an. Jean-Michel Cousteau sagt zu dem Film: „«DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere» ist eine ideale Möglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen und den Menschen auf der ganzen Welt dabei zu helfen zu verstehen, dass wir verantwortungsvoll handeln müssen um den Schutz der Weltmeere und ihrer Bewohner zu garantieren, denn schlussendlich sind SIE und ich, die entscheidenden Partner, die die Wale und Delfine haben.“

Ric O’Barry, ehemaliger «Flipper»trainer und seine jetztige Organisation SaveJapanDolphins setzt sich unermüdlich für Delfine weltweit ein. Die CNN hat mit O’Barry eine Sendung über das Delfinmassaker in Taiji/Japan gemacht.

Bei der Delfintreibjagt fallen nicht alle dem grausigen Schlachten zum Opfer. Zuerst werden die schönsten Tiere ausgesondert und dann verkauft, für viel viel Geld an Aquaparks, Zoos, Delfinarien. Delfintherapie mit projektierten Delfinen, eine interessante Alternative zu dieser nicht ganz unumstrittenen Therapie. Infos zur Therapie mit Delfinen bei WDCS

Aktionen und Handeln sind gefragt. Andreas Morlok hat auf seiner page viele Informationen und eine Menge Möglichkeiten sich auch aktiv zB für den Einfuhrstopp von Delfinen einzusetzten.

Zum Thema Lärm in den Meeren hätte ich folgende links anzubieten WDCS link 1 und link 2 und hier noch ein interessanter Artikel darüber wie Wale lauschen

Was haben wir als «whale watch Unternehmen» denn in diesem Jahr des Delfins getan?
Vorträge, also Aufklärung,
Spenden, also Unterstützung von Organisationen, die sich für die Cetacea (Waltiere) einsetzten
und natürlich unsere Fahrten, die die Gäste vor allem bereichern sollen. Wer einmal diese Tiere im freien Ozean erlebt hat setzt sich dann auch eher für sie ein.
Und genau das haben wir auch in 2008 vor. Hier unter Aktuelles und in unserem Fotolog versuche ich unsere Seitenbesucher zu informieren und ich hoffe Sie schauen immer mal wieder vorbei

Auch 2008 steht unter dem Motto des Delfins: Ob wir es in diesem Jahr besser machen und mehr erreichen?

Die Steve Irwin, frisch aufgedankt, mit Lebnsmitteln und neuer Crew eingedeckt, ist fertig am St. Valentistag wieder in die Antarktis auszulaufen um der japanischen Fangflotte die restliche Walfangsaison zu vermasseln. Operation MIGALO II startet.

Die japanische Fangflotte hat wieder angefangen Wale abzuschlachten, ganz dreist tun sie dies im Namen der Wissenschaft, obwohl jeder weiss, dass hier nur das Geld eine Rolle spielt. Schockierende Bilder, die ein australisches Schiff aufgenommen hat gehen um die Welt. Selbst Mutter und Kalb werden harpuniert und auf einem Foto sieht man wie sie gemeinsam an Deck gezogen werden. Schauen Sie sich die Bilder an und lesen Sie mehr im Siegel.de.
Während die Welt sich entrüstet über das Verhalten Japans, rüstet sich die Umweltorganisation Sea Shepherd um wieder in die Antarktis zu fahren und das Töten wieterer Wale zu verhindern. Fast den ganzen Januar wurde auf Grund der Anwesenheit von Sea Shepherd und greenpeace kein Wal getötet.
Nun ging aber der Diesel zu Ende und so mussten die beiden Organisationen die Flotte, welche unerlaubter Weise (ganz sensibles Ökosysthem) auf hoher See von einem anderen Schiff aufgetankt wurde, verlassen.
Sea Shepherd tankt auf, repariert und versorgt sich neu mit Lebensmitteln und neuen, freiwilligen Crewmitgliedern. Lesen Sie mehr dazu direkt bei Sea Shepherd.

Diesel geht zu Ende, greenpeace ist schon auf dem Weg zurück und hat die Fangflotte der Japner verlassen, Sea Shephard wäre bereit seine Arbeit in der Antarktis fortzusetzten, aber es fehlt an Geld um aufzutanken.
Spenden wir alle damit die Japaner weiterhin daran gehindert werden Wale zu töten. Lesen Sie dazu folgenden Artikel. Hier gehts zur SPENDENSEITE von Sea Shepherd.

So ungefähr lautet eine Kampagne von greenpeace, die sich an Canon richtet. Damit soll erreicht werden, dass sich aus den eigenen Reihen, wichtige Firmen, wie zB. Canon, dafür einsetzten den «wissenschaftlichen» Walfang zu verändern. Heutzutage braucht man nämlich nicht mehr die Tiere zu töten um sie zu untersuchen. Es gibt freundlichere Methoden wissenschaftliche Erkenntnisse zu beziehen und diese zu nutzen. Beteiligen Sie sich und lesen mehr dazu. Hier geht es direkt zum Brief an Mr. Mitarai, den Canon Direktor Japan.

Walfang im Walschutzgebiet der Antartis, Geiselnahme von Aktivisten der Org. Sea Shepherd, Piraterie, Australien vermittelt. . . lesen Sie was «da unten» los ist bei WDCS oder hier, beim update der Operation Migaloo, bei der Welt Online oder bei greenpeace. Leider arbeiten nicht alle Walfanggegner zusammen, was den Walen viel mehr bringen würde.

Gestern bekam unsere Crew von einem Freund ein «Sea Shepherd» T-shirt geschenkt und mir wurde bewusst wie sehr ich über der vielen Arbeit hier in Calheta/Madeira die Neuigkeiten in der Antarktis vernachlässigt habe. Als ich mich also heute versuchte auf den neusten Stand der Informationen zu bringen, fiel mir diese Nachricht in die Hände: Die Japaner erhalten vom U.S. Office of Naval Intelligence Civil Maritime Analysis Department’s Informationen darüber wo sich die Schiffe, die den illegalen Walfang in der Antarktis stoppen wollen, aufhalten. Zudem scheint die australische Regierung mit Abwesenheit zu glänzen, obwohl sie in ihrer Wahlkampagne angekündigt hatte aktiv gegen den illegalen Walfang Japans einzuschreiten. Hier mehr darüber.

Der internationale Druck hat bewirkt, dass Japan die 50 Buckelwale von ihrer Jahresabschussliste genommen hat. Dies ist eine erfreuliche Nachricht und hoffentlich der Anfang vom Ende. Mehr dazu in der Neuen Züricher Zeitung, lesen Sie auch Infos bei greenpeace oder Andreas Morlok und protestieren Sie weiter, damit auch die Finnwale und Zwergwale, die auf der Abschussliste stehen gerettet werden können.

Der Gründer von Sea Shepherd wurde von EVANA interviewt. Lesen Sie was Paul Watson und seine Organisation über den Walfang Japans denkt und was sie dagegen tun werden. Zum, auf deutsch übersetzten, Interview.

Das Jahr des Delfins neigt sich dem Ende zu, im letzten Monat dieses Jahres schenkt die WDCS ihre Aufmerksamkeit dem Ganges Delfin, während die Pro Wildlife sich einem anderen Flussdelfin widmet, dem Indus Delfin.

Seit über 2 Wochen habe ich nichts Aktuelles mehr veröffentlicht – keine Zeit, doch sie bleibt nicht stehen und läuft und läuft und die Ereignisse mit ihr.
Mittlerweile ist die japanische Walfangflotte schon wieder auf dem Weg in die Antarktis, einem internationalen Walschutzgebiet. Dieses Jahr sollen zu den vielen Hundert Zwergwalen auch wieder 50 Finwale, die zweitgrössten Säuger der Erde, und erstmalig seit vielen Jahrzehnten auch 50 Buckelwale brutal mit Sprengstoffharpunen getötet werden. Sie werden einen qualvollen Tod sterben und oftmals viele Stunden leiden, bis der Tod sie von ihren Qualen erlöst. Siehe hierzu diese Studie der WDCS.
In diesen Tagen schaue ich besonders oft aufs Meer hinaus, auf den Atlantik, der Madeira umgibt, der so endlos erscheint und so friedlich. Fotos unserer aktuellen Fahrten finden Sie hier. Das ist das Reich der Cetaceen, der Waltiere und ich mag mir gar nicht vorstellen wie es am anderen Ende des Ozeans aussehen mag, wenn die Metzelei dort beginnt.
Greenpeace wollte die Walfangflotte sofort nach dem Auslaufen begleiten und nicht aus den Augen lassen. Diese Strategie hat leider nicht geklappt und die Japaner haben das Walschützerschiff Esperanza ausgetrikst.
Sea Shepherd hat der japanischen Walfangflotte den «Krieg» angesagt. Sie haben dieses Jahr, zu Ehren eines Albino Buckelwals, ihre Kampagne «Operation Migaloo» genannt und werden auch dieses Jahr den Walen in der Antarktis zur Seite stehen und eingreifen zum Wohle der Wale. Sie berufen sich dabei auf internationales Recht, welches auf das Ausserste von der japanischen Walfangpolitik gebrochen wird. Dabei ist herauszuheben, dass in den über 30 Jahren und vielen vielen Aktionen noch kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Und das soll auch so bleiben, laut Paul Watson, dem Gründer der Sea Shephard Umweltorganisation.
Dieses Jahr könnte es auch passieren, dass ein drittes Schiff dem illegalen Walfang der japanischen Regierung entgegenschwimmt. Kürzlich erst hat die australische Labor Partei die Walen in Australien gewonnen und sie hatten sich im Walkampf ganz klar für eine sehr viel agressivere Politik in Bezug auf den Walfang ausgesprochen.
Meiner Meinung nach müsste international viel mehr Druck auf die japanische Regierung ausgeübt werden, die sich konsequent und starrköpfig gegen internationales Recht wendet.
Wenn wir Menschen überleben wollen, dann müssen wir zuerst einmal zusehen, dass es die Tiere auch tun. Walfang hat im 21. Jahrhundert NICHTS mehr zu suchen.

In der Frankfurter Rundschau online steht ein höchst interessanter Artikel von Walter Schmidt zu diesem Thema. Wegen ihrer Intelligenz möchte der amerikanische Philosoph Thomas White Delfine als Personen betrachten.
In englischer Sprache gibt es hier mehr Infos zu dem Buch «in defense of dolphins»

Der Amazonas Delfin, oder auch Boto genannt, ist der grösste Flussdelfin. Besonders auffällig durch seine rosa Bauchfärbung, die mit zunehmendem Alter immer stärker wird. Die ist der Delfin des Novembers den sich die WDCS ausgesucht hat. PRO WILDLIFE hat sich für November noch keinen Delfin ausgeschaut.

Durch Delfinarien, Delfintherapieen, Medien . . . wird uns oft ein Bild des Delfins vorgegaukelt: der Freund der Menschen, Retter von Schiffsbrüchigen und freundlicher, verspielter Begleiter.
Pilotwale haben durch ihren grossen Mund, der bis fast zu den Ohren reicht, das ewige Lächeln im Gesicht.
Tümmler und Orcas werden in Shows Menschenmengen vorgeführt und sogar beim Militär nutzt man die Charaktere der Tiere für die eigenen Zwecke aus.
Doch sollten wir nicht vergessen, Delfine sind wilde Tiere! Und sollten es auch bleiben, denn in Aquarien und Naturbecken, so schön sie auch angelegt sind, sind die in ihrer Freiheit und Bewegung sehr sehr limitiert. Und sie erreichen nie ihr normales Lebenserwartungsalter wie in freier Natur. Immer wieder kommt es zu Unfällen (siehe auch news vom 12.10. diesen Jahres), bei denen Menschen verletzt wurden, oder auch die Tiere (siehe http://www.wdcs-de.org/news.php?select=179).
Statt die Delfine in immer schöneren Aquarien und Naturbecken für die Menschheit zu konservieren (letztendlich ist es doch alles nur Geschäftemacherei, denn für einen guten Delfin werden 10.000 de von Euros gezahlt), wäre es nicht angebrachter die natürlichen Räume, die Meere und Ozeane, unter Schutz zu stellen und so zu erreichen, dass sich populationen dort wieder verbreiten und vermehren können, im unendlichen Ozean.
Hierzu einige interessante Arttikel
in den ad hoc news,
im Spiegel online,
in den Nürnberger Nachrichten,
in der Süddeutschen Zeitung,
im Wochenblatt der Kanaren
und bei den Meeresakrobaten oder bei der WDSF, um nur einige zu nennen.

Schauen Sie selbst: Rosa Delphinsichtung

Verhalten eingesperrter und dressierter Tiere kann manchmal umschlagen, sich gegen uns Menschen richten. Im Loro Park auf den kanarischen Inseln ist dies kürzlich geschehen und hat erneut die Diskussion über die artenfremde Haltung, in diesem Falle der Orcas, ausgelöst. Lesen Sie mehr dazu hier. Und hier noch eine informative Seite über ORCAS.

Der La Plata Delfin gehört zu den kleinsten Delfinen und ihm gehört die besondere Aufmerksamkeit der WDCS im Oktober.
Dem Weissseitendelphin gehört besonderes Interesse der PRO WILDLIFE

Die Meere werden immer schutziger, was sich auch auf die Wale negativ auswirkt. Der Ozeanologe Robert Goitl hat da ein interessantes Projekt laufen. Wie das Müllsammelprogramm seines Vereins «green ocean» an und weitergelaufen ist können Sie hier lesen.

Protest und Gespräch in der japanischen Botschaft durch WDSF, des Wal und Delfin Schutz Forums, anlässlich des Japan Dolphin Day, der in über 40 Städten von über 80 Tier- und Umweltorganisationen durchgeführt wurde. Mehr Infos hier und hier und hier.

Am Dienstag, den 25. September 2007 finden weltweit durch mehr als 60 Wal-
und Delfinschutz-Organisationen, politische Parteien und Radio- und
Fernsehstationen Proteste vor den japanischen Konsulaten und Botschaften
statt (Teilnehmerliste und Städte auf: www.savejapandolphins.org ).

In Deutschland sind Protestveranstaltungen in Berlin vor der japanischen
Botschaft (Hiroshimastr. 6) von 11:30 - 13:00 Uhr durch das WDSF und in
Düsseldorf vor dem japanischen Generalkonsulat (Immermannstr. 45) von
11:00 - 13.00 Uhr durch “animal public” (http://www.animal-public.de/)
angemeldet und polizeilich genehmigt.

Kontakt Berlin: WDSF/Jürgen Ortmüller Tel.: 0172/876 2002
(ortmueller@t-online.de)
Kontakt Düsseldorf: animal public/Laura Zimprich Tel.: 0211-56 949 730
(info@animal-public.de)

Pressemitteilung dpa/newsaktuell:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1052743

Sowie ein Forscherteam im Mittelmeer bei Grichenland einen trauernden Tümmler beobachtete (siehe unter WDCS News), so haben wir gestern eine Grindwalmutter beobachtet, wie sie ihr, schon am verwesendes, Delfinkalb umherschupste und nicht aus den Augen liess. Ein Foto können Sie auf unserem Fotoblog sehen.

Die WDCS lenkt ihre Aufmerksamkeit auf den Rundkopfdelfin und PRO WILDLIFE setzt den blau weissen Delfin in den Mittelpunkt für diesen Monat.
Der Rundkopfdelfin, auch Grampus genannt, kommt hier vor Madeira seltener vor, vielleicht liegt es aber auch daran, dass er recht scheu ist und wir ihn deshalb nicht so oft bei unseren Ausfahrten sehen.
Diesen Monat hatten wir einige nette Begegnungen mit gestreiften Delfinen, auch blau weisse Delfine genannt. Sie sind sogar einige Male nah ans Boot gekommen, was eigentlich eher ungewühnlich für diese Delfine ist.

Ein gefährlicher, aber auf den Menschen wohl nicht übertragbarer Virus, befällt Grind,- oder Pilotwale, Pottwale und Delfine im Mittelmehr. Schon vor knapp 20 Jahren gab es ein regelrechtes Massensterben, damals waren nur gestreifte Delfine betroffen. Lesen Sie mehr dazu bei T-online.

Der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok lief mit einem Delfinsarg-Anhänger vom Bodensee bis nach Nürnberg, um gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft zu protestieren.

Mit einer weiteren spektakulären Aktion hat der 41-jährige Unternehmensberater Morlok für großes Aufsehen im Land gesorgt. Er lief in fünf Wochen mit einem über 100 Kilogramm schweren Delfinsarg-Anhänger von seiner Heimatstadt Radolfzell bis nach Nürnberg. Die fast 500 Kilometer lange Strecke bewältigte er größtenteils barfuß. Morlok: „Ursprünglich wollte ich die gesamte Strecke ohne Schuhwerk zurück legen. Leider ist das Barfußlaufen in Städten und entlang großer Straßen kaum noch möglich, da viel zu viel Müll und Glasscherben herumliegen.”

Der Aktivist, der in der Vergangenheit schon durch viele Aktionen auf die Bedrohungen der intelligenten Meeressäuger hingewiesen hat, letztes Jahr lief er mit einem Wal-Anhänger vom Bodensee bis nach Norwegen, setzt sich für die Schließung der vier in der Bundesrepublik noch bestehenden Delfinarien ein. Morlok: „Es gibt Delfine, die in Gefangenschaft Selbstmord verübt haben, weil sie in der Tristesse ihres stumpfsinnigen und monotonem Lebens in den kleinen Betonschüsseln ihren Lebenswillen verloren haben. Sie öffnen ihr Luftloch und ertrinken oder rammen ihre Schädel gegen eine Betonwand. Delfine gehören ins Meer (sie heißen nicht ohne Grund Meeressäuger) und dürfen nicht zur Belustigung und für kommerzielle Ziele ausgebeutet werden. Als ich im Januar die UNO in New York besuchte, um mich dort für den weltweiten Schutz der Delfine und Kleinwale einzusetzen, stellte ich während den vielen Gesprächen fest, dass Deutschland, was den Delfin- und Walschutz betrifft, eigentlich einen sehr guten Ruf in der Welt hat. Allerdings kann Deutschland nicht sehr glaubhaft, z. B. den japanischen und norwegischen Walfang verurteilen und selbst im Land Anlagen dulden, in denen Meeressäuger in nicht artgerechter und tierquälender Haltung untergebracht sind. Auch deshalb müssen die noch vorhandenen Anlagen in Nürnberg, Soltau, Duisburg und Münster, welche längst nicht mehr zeitgemäß sind, abgewickelt und geschlossen werden.”

Andreas Morlok sorgte mit seinem Protestmarsch für viel Aufsehen. Über 10 000 Informationsblätter brachte er unter die Leute und klärte die Öffentlichkeit über die Problematik der Delfinarien auf. Morlok: „Die Menschen sind empört über diese Schandflecken! Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen in Nürnberg, da das dortige Delfinarium eine städtische Einrichtung ist, bei der nächsten Bürgermeister- und Stadtratswahl im Frühjahr des nächsten Jahres, eine gewaltige Quittung der Wähler bekommen werden, weil die Meinung der Bevölkerung einfach heruntergespielt und ignoriert wird. Ich bin sehr froh darüber, dass sich bisher zumindest die Grünen, die ÖDP, die Wählergemeinschaft Die Guten und die Linkspartei in Nürnberg gegen den Ausbau und für die Schließung der Anlage ausgesprochen haben.”

Der Tierschützer war von den Reaktionen der Menschen, die er traf, sehr angetan. Auch überraschte ihn die Gastfreundschaft in Franken. Morlok: „Überall wurde ich zu einem Getränk und auch zu einem Essen oder gar zu einer Übernachtung eingeladen. Da ich nun schon in mehreren Aktionen insgesamt 3000 Kilometer mit einem Anhänger durch Deutschland gelaufen bin, kenne ich natürlich schon so einige Gegenden im Land. So eine herzliche und auch spontane Gastfreundschaft, wie in Franken, habe ich jedoch noch nie erleben dürfen. Eine Frau rief mir gar zu, dass sie die Schuhe ihres Mannes holen würde, damit ich mich nicht so schinden muss. Dieses Angebot lehnte ich natürlich ab.”

Der Aktivist beendete seinen Marsch nicht beim dortigen Delfinarium, sondern vor den Toren Nürnbergs. Morlok: „Der Grund dafür ist ganz einfach. Ich selbst lehne die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft auch aus ethischen Gründen ab. Ich werde die Stadt Nürnberg nicht mehr besuchen, solange dort ein Delfinarium in Betrieb ist. Und wenn ich doch mal nach Nürnberg reisen muss, dann werde ich die städtischen Einrichtungen nicht in Anspruch nehmen. Ich hoffe, dass es mir viele Menschen im Land gleichtun und Nürnberg erst wieder besuchen werden, wenn das dortige Delfinarium für alle Zeiten seine Pforten schließt.”

Andreas Morlok hat angekündigt, dass er die Kampagne gegen die Delfinarien weiter fortsetzen wird.

Außerdem plant er schon seine nächste große Aktion, um auf die vielen von Menschen verursachten Bedrohungen, welche alle Meeressäuger und das gesamte marine Ökosystem gefährden, hinzuweisen. Der Tierschützer plant eine 100 Tage dauernde Atlantiküberquerung mit einem Ruderboot.

Alle Informationen zu den Aktionen von Andreas Morlok: www.walschutzaktionen.de

Vor dem vergangenen Wochenende hatte sich ein Zwergwal in das Hafenbecken von Fraserburgh verirrt, wahrscheinlich ist der junge Wal einem Schiff dorthin gefolgt.
Nun konnte er in einer Rttungsaktion wieder ins offene Meer gelitt werden. Lesen Sie mehr.

Über 15 t Plastik aus dem Meer entfernt
Am 27. Juli erreichten wir mit der Aktion „Plastik aus dem Meer“ die 15 t Marke. Diese Menge setzt sich zusammen aus:
Müllsammelaktion am Strand von Calambrone —-1 200kg
Müllsammelaktion der Boote vor der Küste ——– 800kg
Container im Hafen von Livorno ——————-15 650kg

Verwendete Geldmittel: Logistik ca. 1 800€, Aufkaufen von Kunststoffmüll ca. 690€

Die Aktion ist bisher an 37 Arbeitstagen gelaufen und wurde auch von den lokalen Fischern sehr gut angenommen. Wir erfreuen uns einer hilfreichen Kooperation der Hafenbehörde und der Küstenwache.
Neben dem Container im Hafen von Livorno wurde von der Stadtverwaltung Livorno auch ein weiterer Container für Mischmüll aufgestellt. In diesem Container wurden im gleichen Zeitraum ca. 25 t Restmüll abgeliefert.
Von lokalen Mitgliedern von Green-Ocean e.V. wurden in Livorno ca. 205 Arbeitsstunden geleistet. Wir danken all unseren Helfern und Mitgliedern für die tatkräftige Mithilfe – Vorort und in Deutschland.

Jetzt heißt es, nicht aufgeben und weitermachen! Wir brauchen noch weitere Sponsoren und hoffen auf Eure weitere Mithilfe bei Plastic from the sea

ist der Orca oder Schwertwal. Hier vor Madeira sind diese Meeressäuger selten anzutreffen, wir haben sie erst einmal gesichtet. Mehr Infos über de Orcas, die wegen ihrer teilweise brutalen Jagdmethoden auch Killerwale gennant werden, bei WDCS.

Und hier noch ein TV Tipp: W wie Wissen sendet am Sonntag den 5. August eine Sendung über Orcas.

Die Tierschutzorganisation Pro Wildlife hat im August den Kamerunflussdelfin zum Delfin des Monats gekrönt. Dieser Delfin wird nicht nur durch die Fischereinetze gefährdet, nein, er verhungert oft regelrecht weil die Gewässer hoffnungslos überfischt sind und er keine Nahrung mehr findet. Mehr Informationen hier.

Der Orcaexperte Dr. Paul Spong erzählt eine abenteuerliche Geschichte eines jungen Orcawaisen aus British Columbien. Lesen Sie hier alles über «Springer»

Hallo Kinder aufgepasst, am Donnerstag, 26. Juli 2007, 9.00 Uhr auf KI.KA läuft die Wiederholung des Tiegerclubs über das Tier dieses Jahres: Der Delfin gehört zu den beliebtesten und populärsten Tieren dieser Erde. Aber er ist so stark bedroht, dass Umweltverbände und die Vereinten Nationen ihn zum Tier des Jahres erklärt haben.
Schaut es Euch an und lest noch etwas mehr über die Sendung.

Ein erschütterndes Video, das Mitte Juli 2007 im brasilianischen Fernsehen gezeigt wurde, deckt auf, das 83 Delfine in den Netzen eines brasilianischen Fischerbootes erstickten. Das schreckliche Ereignis fang nicht weit der Mündung des Amazonas statt und wurde von einem Wissenschaftler an Bord gefilmt, der verdeckte Untersuchungen über den Fischfang durchführte. Mehr dazu bei WDCS.
Hier sehen Sie das Beweisvideo mit schockierenden Bildern.

Die Isländer haben nun den kommerziellen Walfang wieder begonnen, den sie seit 2003 als wissenschaftlichen Walfang getarnt hatten. Mehr dazu hier.

In der, für sein brutales Abschlahten von Delfinen bekannten, japanischen Stadt Taiji wird hochbelastetes Grindwalfleisch vermehrt in Schulenkantienen verandt. Mehr Infos hier. Und hier gibt es noch ein englisches Video, eine Dokumentation, von Richard O’Berry über das Delfinschlachten in Taiji und seine Hintergründe.

evolution: Die von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt pro bono entwickelte Kampagne zum Jahr des Delfins greift visuell die Gefahren auf, denen die Meeressäuger täglich ausgesetzt sind. So sind drei Bildmotive entstanden, die bedingt durch eine fiktive Evolution degenerierte Delfine zeigen: Mit Gasmaske, Kopfhörern bzw. Scheren- und Sägewerkzeugen.

Helfen per SMS: In der aktuellen Kampagne bittet die WDCS um Unterstützung für ihre Projekte zum Schutz der beliebten Meeressäuger: Durch das einfache Versenden einer SMS mit dem Kennwort „Delfin“ an die 81190 (Kosten pro SMS 2,99 €)* kann gespendet und an Ort und Stelle geholfen werden. Als kleines Dankeschön erhält der Unterstützer den Link zum Download des Delfin-Motivs. Mehr Infos und Hintergründe bei WDCS.

Die WDCS und auch die PRO WILDLIFE lenken im Juli die besondere Aufmerksamkeit auf den gemeinen Delfin, der zB im Mittelmeer schon nur noch ganz selten zu sehen ist. Das war früher anders. Umweltbelastung der Meere, Überfischung und die grossen Treibnetze sind grosse Gefahren für die sympatischen, lebensfrohen Tiere.
Was wir alle tun können …
Der wachsende Konsum von Fischprodukten erhöht stetig den Druck auf das Ökosystem Meer. Überfischung und Beifang von Walen und Delfinen und anderen Meerestieren sind die traurige Folge. Ein bewusstes Einkaufsverhalten (geringere Mengen an Meeresfisch; Nachforschung, welche Fangmethoden verwendet wurden; Forderung nach Informationen, woher der Fisch stammt) kann positive Auswirkungen haben.

Die Grünen veranstalten morgen, Donnerstag den 28. Juni ein, für die Öffentlichkeit zugängliches, Gespräch mit Experten der verschiedensten Bereiche zum Thema Delfintherapie. Veranstaltunfsort ist Berlin. Interessenten können sich hier informieren und/oder anmelden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist wieder ein Delfinbaby im Nürnberger Zoo gestorben, die traurige Zahl erhöht sich für die Jahre 2006/2007 nun schon auf 5 und da der Tiergarten die Akteneinsicht noch immer verwehrt ist die Dunkelziffer nicht bekannt.
In der Natur bei freilebenden Delfinen sieht diese Statistik vollkommen anders aus. Es werden zwar nur alle 2-3 Jahre Jungtiere geboren, aber diese kommen in der Regel auch durch. Es gibt also keine hohe Babysterblichkeit. Zwillingsgeburten sind äusserst selten und nur für eins der Neugeborenen ist genug Milch da, so dass das andere stirbt. Im sozialen Verband der Delfinschulen lernen die jüngeren Tiere alle Verhaltensregeln von den älteren, sie unterstützen sich und so wachsen Delfinjunge gesund auf. In einem Delfinarium ist dieses Verhalten komplett beeinträchtigt und vom Menschen beeinflusst/geprägt. Zu diesem Thema gibt es eine kritische Studie von WDCS ,
einen Bericht zur Wahrheit über die Delfinhaltung,
viele Infos über die einzelnen Delfinarten,
Andreas Morlok startet gemeinsam mit den Delfinbefreiern eine Anti Delfinarien Aktion
und andere Möglichkeiten der Therapie beim Delfin Institut Freiburg.

Eine Meldung der Tier- und Umweltschutzorganisation Green Ocean e.V. erreichte uns mit der Bitte um Verbreitung:

«3 Buckelwale verirren sich ins Hafenbecken von Livorno

In den Morgenstunden des 6. Juni 2007 wurden vor der Bucht von Portoferraio von Vittorio Valsone, vom Skipper der SY Oro, eine Gruppe von 3 Buckelwalen entdeckt. Die Wale benahmen sich aufgeregt und anscheinend orientierungslos.
Wenig später erreichte die Gruppe die Hafeneinfahrt und schwammen in das enge Becken für Fähren.
Valsone verständigte die Küstenwachleitstelle von Portoferraio und das Green-Ocean Forschungsboot MS Thales, das sich zu diesem Zeitpunkt in einer Position nördlich von Elba befand. Um 0830 nahm die MS Thales Kurs auf Portoferraio. Kurz nach dem Eintreffen nahm der sich an Bord der MS Thales arbeitender Ozeanograf Verbindung mit dem Einsatzleiter der Küstenwache auf.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Küstenwache bereits mit dem Versuch begonnen mit einem Rettungsboot die drei Wale aus dem Becken zu treiben. Leider wurde gleich zu Beginn der Aktion der Kleinere der drei am Rücken stark verletzt. Folgend dem Einsatz eines weiteren Bootes kam es nochmals zu einer stark blutenden Verletzung. Hydrophonaufnahmen bestätigten wiesen eindringlich auf die Nervosität und Angst der Tiere hin.
Leider haben sich die Angehörigen der Küstenwache immer nur auf einen Wal konzentriert und die jeweils abgesonderten Tiere riefen immer wieder ihren verängstigten Artgenossen zurück. Erst nach längeren Diskussionen zwischen der MS Thales und der Einsatzleitung konnte die Rettungsaktion besser koordiniert werden. Nun wurden alle verfügbaren Boote in einer breiten Front eingesetzt und alle 3 Wale wurden gleichzeitig aus dem Becken in Richtung des offenen Meeres gedrängt.
Der verletzte Wal wurde am nächsten Tag noch einmal auf offener See gesichtet. Er hatte leider die Rettungsaktion bzw. die Folgen der Verletzung nicht überlebt.

Dies war nun das zweite Mal innerhalb von 4 Wochen, dass sich Wale in das Hafenbecken von Portoferraio verirren. Green-Ocean versucht gerade abzuklären, ob in der kürzlich abgehaltenen NATO-Übung Sonarbojen verwendet bzw. vorhandene Bojen aktiviert wurden. Für die meisten Meeresbiologen und Walschützer ist die schädliche Auswirkung solcher Sonarbojen schon seit Jahren klar erwiesen.»

Interesse verdient auch die Reinigungsaktion von Green Ocean vor der Küste von Livorno und Pisa, bei der jeder mitmachen kann … Mehr dazu unter: “Plastic from the Sea

Am letzten Tag der 14. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) unternahmen die Walfangstaaten erneut einen Versuch, um zumindest einen Teilerfolg zu landen. Die Pro-Walfangstaaten wollten den in der vergangenen Woche angenommenen Vorschlag Australiens, keine Überprüfung der Listung von Großwalarten in den CITES Anhängen durchzuführen, solange das von der Internationalen Walfangkommission (IWC) beschlossene kommerzielle Walfangverbot in Kraft ist, heute aufheben. Hierzu hätten sie lediglich 1/3 der Stimmen der stimmberechtigten Mitgliedsstaaten benötigt. Bei der heftig umstrittenen Abstimmung erhielt jene, die die Diskussion wieder aufnehmen wollen, jedoch nur 33,02% und nicht die dafür notwendigen 33,34% der Stimmen. Mehr Infos im Blog von WDCS.

Heute wird auf der Artenschutzkonferenz im holländischen Den Haag über einen Antrag Japans abgestimmt, der den Handel mit Walprodukten betrifft. Um den Schutz der Meeressäuger zu garantieren muss dieser Antrag mit einer 2/3 Mehrheit von 170 Staaten nicht abgeschmettert werden. Es ist spannend, mehr dazu hier.

Die «Pro Wildlife» schenken dem Tümmler diesen Monat besondere Aufmerksamkeit und setzten sich massiv gegen ein geplantes Delfinarium auf Rügen ein. Auch wir sehen oft Tümmler bei uns im Atlantik und ich bin der Meinung, dass diese Tiere nur in Freiheit leben sollen.

Im Jahr 2009 wird Madeira der Tagungsort der Internationalen Wal Organisation sein. Diese Nachricht wurde heute in unserem «Diário de Noticias» veröffentlicht. In Alaska ging gestern die Tagung zu Ende und Madeira (Portugal) hat sich gegen Japan durchgesetzt und wird nun dieses Ereigniss ausrichten.
Es gibt viel zu tun bis dahin, aber ich freue mich sehr, dass der grossen Walfangnation Japan mit dieser Entscheidung eine weitere Schlappe erteilt wurde. Die diesjährige Tagung ist ja doch recht positiv für die Walschutzländer ausgegangen. Mehr Infos siehe 1. Juni. Und bleibt zu hoffen, dass die Artenschutzkonferenz CITES, die in wenigen Tagen in Den Haag stattfinden wird, dann diesen Trent untermauert zB durch klare Handelsverbote für alle möglichen Walprodukte. Mehr Infos zu dieser CITES gibt es bei Andreas Morlok auf der Seite.

Ich veröffentliche hier die mail, die ich von der Walschutzorganisation WDCS soeben erhalten habe:
«JA!!! Unser aller Einsatz hat sich vorerst gelohnt! DANKE! DANKE!
Niederlage für Walfänger in Alaska: Walfang-Moratorium der IWC wird gestärkt
Ein Etappensieg für die um Meeressäuger besorgte Öffentlichkeit und die Artenschutzbewegung!
Aber!!

37:4 Länder-Stimmen erklärten gestern das Wal-Moratorium zu einer „funktionierenden und notwendigen, wichtigen Schutzmaßnahme”, die weit davon entfernt ist, aufgehoben zu werden.

Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat den Status des internationalen Walfang-Moratoriums bekräftigt. Eine Mehrheit von Anti-Walfang-Staaten hat damit heute die “St. Kitts and Nevis-Deklaration” der IWC 2006 außer Kraft gesetzt. Damals wurde von einer Mehrheit der Pro-Walfang-Staaten das kommerzielle Walfangverbot als “nicht länger notwendig” bezeichnet.

Jetzt geht es um CITES. Die Resolution von vor wenigen Stunden wird nun an das Sekretariat des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) als verbindliche Botschaft übermittelt. Die Konferenz findet nächste Woche in Den Haag/Niederlande statt. Offiziell ist damit, dass eine Schwächung des bestehenden kommerziellen Handelsverbotes für Walfleisch das Moratorium ernsthaft untergraben und eine große Gefahr für den Fortbestand der Wale darstellen würde. Dies ist der Kern der amtlichen Botschaft.

Japan versucht einen politischen Trick, mit dem Küstenwalfang – in Anlehnung an indigene Völkerrechte - genehmigt werden soll. Auch dieser Versuch, den Walschutz auszuhöhlen, ist nach stundenlangen Diskussionen doch nicht gelungen! Doch die letzte, hoffentlich klarere Entscheidung wird eben erst nächste Woche bei CITES in den Niederlanden getroffen.

Wie sehr Wale laufend allein den unbedachten menschlichen Einflüssen ausgesetzt sind, zeigt auch das Beispiel der Buckelwalkuh und ihrem Kalb, deren Schicksal mehr als zwei Wochen lang die Welt besorgt hat. Beide Tiere schwammen schon 160 Kilometer landeinwärts im Süßwasser des Flusses von Sacramento (USA) umher. Zunächst dachte man, dass sich die Tiere in Fischernetzen verfangen hatten. Dann stellte sich heraus, dass die „Linie“ auf dem Rücken der Mutter offen und tief verletzten Walspeck zeigte, vermutlich wurde sie durch eine Kollision mit einem Schiff schwer gerammt. Auch ihr kleines Kalb wurde offensichtlich schwer verletzt, das gesamte Ausmaß dieses Unfalls ist leider unbekannt, da die Schwere der Verletzungen beider Tiere unterhalb der Wasseroberfläche nicht zu erkennen war.
Grosse Bartenwale bewegen sich nicht in Süßgewässern. Je länger sich also Mutter und Kalb im Fluss-Delta aufhielten, umso dramatischer wurde die Gefahr einer Dehydrierung oder des Verhungerns bzw. einer möglichen tödlichen Infektion. Trotz unzähliger Versuche, wie der Einsatz von Wallauten, Klopfgeräuschen und Wasserschläuchen, schien anscheinend nur Antibiotika, dass sie erhielten, beide wieder in Freiheit und Richtung Meer zu leiten.
Antibiotika als Schutz in solchen Situationen einzusetzen, ist bislang ein Experiment von verantwortungsvollen Wissenschaftlern und hat sich wohl für verletzte, frei lebende Tiere bewährt. Größter Respekt also für die engagierten Wissenschaftler, die unermüdlich an derartigen Rettungsmethoden arbeiten. Noch wichtiger ist es jedoch zu verhindern, dass es überhaupt zu solchen Verletzungen bei den Meeressäugern kommt.
So zeigt die Wal-Forschung am Beispiel der stark bedrohten Nordkaper, von denen es heute weniger als 400 Tiere gibt, dass der Verlust eines einzigen gesunden Tieres im Jahr - von Menschen verursacht - mittelfristig das endgültige Aussterben für diese Walart bedeuten kann. So starben letztes Jahr mindestens 6, somit 18 Wale in den letzen 3 Jahren, durch Kollisionen mit Schiffen und durch Fischernetze.

Der glückliche Ausgang für Buckelwalmutter und Kalb zeigen uns, wenn wir uns um Wale kümmern, können wir in dieser Welt noch etwas für den Erhalt der Arten tun. Sie zeigen uns, dass wir z.B. die Gefahr von Schiffskollisionen in den Griff bekommen müssen. Das Schicksal der beiden, Mutter und Kalb, zeigt uns auch, wie sinnlos und traurig das Abschlachten dieser wundervollen Tiere durch die wenigen Walfang-Nationen ist!

Ihr Nicolas Entrup aus Anchorage/ Alaska, 01. Juni 2007, 02:30 Uhr Ortszeit

PS: In der letzten Walfangsaison Ende 2006 wurden im Schutzgebiet der Antarktis 226 Walmütter mit ihren ungeborenen Waljungen bzw. Kälbern brutal durch die japanische Walfangflotte abgeschlachtet. Manche Kälber sind noch Wochen später sterbend oder schon tot an verschiedenen Küsten angelandet.»

Die Internationale Walfang Comission hat begonnen. Nicolas Entrup von der Walschutzorganisation WDCS gibt hier einen Überblick über das Geschehen auf der IWC in Alaska.

Das Jahr des Delfins nimmt Andreas Morlok zum Anlass sich mit der Problematik der Delfinarien ausgiebig auseinander zu setzten. Ich stimme ihm da voll und ganz zu: Delfine brauchen ihre Freiheit!
Wer sie einmal in freier Natur erlebt hat, wie sie springen, schwimmen oder jagen vergisst es nie mehr. Da wird jedes noch so grosse oder schön angelegte Becken, Lagune … zum Tümpel, zum Pool oder Gefängnis!
Informieren Sie sich und werden aktiv auf der Seite von Walschutzaktionen.

Wale schwimmen im wahrsten Sinne des Wortes heißen Zeiten entgegen.

Nicht „nur“ die bevorstehenden Entscheidungen, die in den kommenden Tagen von der Internationalen Walfangkommission (IWC) und der Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzüberein-
kommens getroffen werden, sondern auch der Klimawandel bedroht die Zukunft der Meeressäuger.
Mehr dazu in der WDCS/WWF-Studie zum Klimawandel.

Vor 50 Jahren beschrieb der Schiffarzt Dr. Harry D. Lillie die Tötung von Walen „Um ein Bild davon zu bekommen, wie Wale auf See getötet werden, sollte man sich folgende Situation vorstellen: Ein Pferd mit zwei oder drei Sprengstoff-Speeren im Bauch wird gezwungen einen Karren durch die Straßen von London zu ziehen. Dabei strömt das Blut aus den Wunden. Selbst Harpuniere geben zu, dass der Walfang aufhören würde, wenn Wale schreien könnten - denn das würde niemand aushalten.“ Hier sehen Sie ein Video über den Walfang, aber bei den IFWC erhalten Sie mehr Informationen.

Gestern hat Bernhard Bechter, ein österreichischer Expeditionist und Walschützer seine Islandtour begonnen. Er zieht einen blauen Sarg hinter sich her und will damit Aufsehen erregen. «Mit einem toten Wal kann man nur einmal Geschäfte machen, mit lebendigen jedoch viele Generationen lang»
Auch Sie können dabei helfen Island von seinem grossen Fehler, dem kommerziellen Walfang, zu überzeugen. Schauen Sie mal auf die Seite von whalewatching future blog und unterstützen und informieren sich über die Situation.

Die Norweger haben ihren ersten Wal erlegt und die Flotte der Walfangschiffe erhöht. Eine beunruhigende Tendenz. Die Fangquote wurde für 2007 für die küstennahen Gewässer um 30% erhöht. Beim Walfang in den Küstengebieten ist ein Kontakt mit Aktivitäten der Walbeobachtung wahrscheinlicher. Im Juli letzten Jahres töteten Walfänger einen Zwergwal vor den Augen von Walbeobachtungs-Touristen. Sue Fisher von der WDCS warnt: „Walbeobachtung wird immer wichtiger und Norwegen riskiert, genauso wie Island, diese Industrie zu verlieren und das nur für den geringen Profit, den der Verkauf von Walfleisch einbringt.“
Mehr Informationen auf der Seite von WDCS.

Der ostpazifische Delfin, wissenschaftliher Name Stenella longirostris, wird auf den Salomonen kräftig bejagt. Seite Zähne dienen als Zahlungsmittel, werden für Schmuck oder zur Aussteuer verwendet. Lesen Sie mehr dazu bei Pro Wildlife. Der Delfin dem die besondere Aufmerksamkeit der WDCS in diesm Monats gilt ist der gewöhnliche Grindwal, den wir dieses Jahr erst einmal gesichtet haben.

Bei den «ocean defenders» von greenpeace geht es darum die Stimme Equadors für die kommende IWC Sitzung in Alaska zu gewinnen. Equador ist ein Land welches gegen den Walfang ist. Machen Sie mit und senden ein Bild um Equador zu motivieren diese Meinung auch in der IWC zu vertreten und für die Wale zu stimmen. Unser Bild steht an 67. Stelle. Jeder kann mitmachen, einfach einloggen und posten.

Der WDCS geht es dabei in erster Linie darum zu zeigen, dass es Wesen auf unserem Planeten gibt, die unter Lärm noch mehr leiden als wir Menschen so der Meeresbiologe der WDCS, Dr. Karsten Brensing. So wie wir Menschen in einer Welt leben, die von optischen Eindrücken dominiert ist, leben Wale und Delfine (cetateen - Waltiere) in einem Lebensraum, in dem der Gehörsinn entscheidend ist. Sie verwenden zur Wahrnehmung ihrer Umwelt, zum Aufspüren von Nahrung und zur Kommunikation akustische Signale und besitzen einen höchst sensiblen Gehörsinn. Schutzgebiete sind eine gute Hilfe, doch die werden leider oft von der Industrie nicht respektiert. Mehr dazu bei den NEWS der WDCS. Mehr Infos zum Thema Lärm in den Meeren bei www.wale.org

Am 16. April 2007 wurde in der Sendung Hallo Deutschland ein Bericht über Madeira ausgestrahlt. Nicola Foltys und ihr Team waren bei uns Anfang März und sind auf eine Tour mitgefahren. Eine interessante Erfahrung und den Beitrag «Auswanderer auf Madeira» kann man hier anschauen.

Buckelwale zB müssen nach ihrer Ankunft in der Antarktis möglichst schnell Nahung zu sich nehmen, um ihre erschöpften Energiereserven aufzufüllen. Durch den Klimawandel verändern sich aber die Nahrungsbedingungen. Lesen Sie mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wale bei WDCS.

Ich bitte um Teilnahme an dieser Aktion gegen die grausame Tötung der Robben in Kanada. Machen wir alle mit und klicken hier.

Die Grindwale haben die besondere Aufmerksamkeit des PRO WILDLIFE, die WDCS lenkt dagegen die Aufmerksamkeit des Aprils auf die Irawadi Delfine.

Es ist leider kein Aprilscherz, sondern bittere Wirklichkeit: die Walfangsaison in Norwegen hat begonnen. Auf der Liste stehen über 1000 Grosswale, die vom Aussterben bedroht sind. Mehr dazu hier.

Das Ökosysthem unserer Meere ist gefährdet und das weltweit. Von kleinen Meereslebewesen wie zB Plankton bis hin zu den grössten zB den Walen -alle sind betroffen und am Ende der Kette stehen wir Menschen. Schauen Sie sich einmal dieses Pilotprojekt an.


Susanne von den Meeresakrobaten hat extra zum Jahr des Delfins und auf Grund der aktuellen Delfinmassaker, von denen wir immer mehr aus allen Medien erfahren, eine Extrarubrik auf Ihrer Seite eröffnet. Dort können Sie sich informieren und ganz konkret protestieren und aktiv werden.
Eine Verbreitung der Informationen ist erwünscht, setzten wir uns alle ein für diese wunderschönen, intelligenten und sozialen Meeressäuger. Schauen Sie sich die Seite der Meeresakrobaten einmal an, hier geht es direkt zu einem, schon vorverfassten, Protestbrief an die japanische Bootschaft in Deutschland.

Der besonders durch Beifang gefärderte Schlankdelfin wurde von PRO WILDLIFE für den Monat März zum Delfin des Monats gewählt.
Die W D C S dagegen lenkt in diesem Monat besonderes Augenmerk auf den Commersonsdelfin. Seine Neugier und die Tatsache, dass Commerson-Delfine seichte Gewässer bevorzugen, werden ihnen immer wieder zum Verhängnis.

Die Nishan Maru verlässt das Walschutzgebiet in der Antarktis. Der diesjährige illegale, als wissenschaftlich getarnter, Walfang hat einem Japaner das Leben gekostet, das Fabrikschiff der Flotte ist stark beschädigt und hätte beinah eine Umweltkatastrophe in der Antarktis ausgelöst. Lesen Sie mehr bei greenpeace.

Schauen Sie einmal hier im Hamburger Abendblatt Boyd Harnell von der “Japan Times”: “Dies ist die barbarischste Tiermisshandlung, die ich je recherchiert habe.”
Wie grausam und verachtend Menschen mit Delfinen umgehen zeigt dieses Video. Vorsicht, wirklich grausam! Und wer noch nicht gegen diese Massaker protestiert hat kann dies hier tun.

Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS in Deutschland ruft auf “Wir müssen die Öffentlichkeit über die bedrohliche Situation der Wale aufklären und den Druck auf Regierungen verstärken, um zwei der größten Errungenschaften der Artenschutzbewegung zu erhalten: das kommerzielle Walfangverbot und das Verbot des internationalen Handels mit Walprodukten. Dafür bleiben uns nur noch etwa 100 Tage Zeit” Die Kampagne, die heute beginnt lautet: STOPPT WALFANG JETZT!
Der Cownt Down läuft, 100, 99, 98 . . . , machen wir alle mit !!!

Und hier noch zwei Petitionen, die es sich lohnt zu unterzeichnen: Save WHALES from extinction!!! (etwas Geduld beim öffnen der Seite) oder Whale Revenge.
Beide Seiten stehen auch auf meiner Linkliste unter Flaschenpost.

Ob uns eine Ölkatastrophe in der Antarktis bevorsteht, wie das beschädigte Mutterschiff Nishan Maru die Gewässer verlässt, was aus dem japanischen Walfang wird - viele Fragen auf die es noch keine Antwort gibt. Aber lesen Sie die neussten Nachrichten bei WDCS

Auch dieses Jahr setzte Japan den als wissenschaftlich getarnten Walfang im Walschutzgebiet der Antarktis fort. Durch ein unkontollierbares Feuer auf dem Fabrikschiff Nishan Maru sind diese Walfangaktivitäten jetzt erst einmal gestoppt. Ein japanischer Walfänger kam bei dem Brand ums Leben und nun treibt die Nishan Maru manövrierunfähig und mit leichter Schlagseite 10 Seemeilen von einer herantreibenden Eisbergfront in der Ross Sea. Hilfe des Greenpeaceschiffes Esperanza lehnen die Japaner ab, doch um eine Umweltkatastrophe zu verhindern muss schnellstens etwas geschehen. Das Fabrikschiff der jap. Walfangflotte ist voll mit Schweröl und chemischen Substanzen, die bei einem Auslaufen das labile Ökosysthem der Ross Sea stark belasten könnten. Lesen Sie mehr bei folgenden Artikeln: Spiegel Online oder Frankfurter Neue Presse oder auch bei Greenpeace

Durch das Feuer auf dem Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte Nisshin Maru könnte, durch auslaufendes Benzin, Motoröl und andere Chemikalien, dem empfindlichen Ökosysthem der Antarktis extremer Schaden zugefügt werden.
Das Greenpeaceschiff «Esperanza» ist weniger als eine Tagesfahrt entfernt von dem Unglücksort und befindet sich auf Kurs um den Japanern, die einen Notruf ausgesandt haben, zu Hilfe zu kommen. Aber die Japaner scheinen eine Hilfe von der Umweltorganisation nicht in Anspruch nehmen zu wollen. Ein Mann wird noch vermisst, die anderen über 100 konnten evakuiert werden.
Lesen Sie mehr in folgendem Artkel der Südwest Presse.

Lesen Sie mehr in der Online Zeitung «die neue epoche» oder auch bei Sea Shepherd. Eine gute Nachricht, wie ich meine, wenn niemand zu Schaden gekommen ist und das vermisste japanische Crewmitglied hoffentlich bald gefunden wird. Für die Wale bedeutet das nun eine restliche ruhige Saison in der Antarktis, frei und ausser Lebensgefahr.

Die beiden Schiffe «Robert Hunter» und «Farley Mowat » der Walschutzorganisation Sea Shepherd werden zurück nach Australien fahren, nachdem sie eine fast unmögliche Kampagne gegen den illegalen Walfang Japans im Walschutzgebiet der Antarktis durchgeführt haben. Eins der Schiffe muss aus bürokratischen Gründen zurück, das andere weil es ein Leck unterhalb der Waserlinie hat. Wie es dazu kam und was von den Walschützern in den fast 7 Wochen auf See geleistet wurde lesen Sie direkt bei Sea Shepherd. Die Organisation um Paul Watson hinterlässt Greenpeace die genauen Positionen der Schiffe der Walfangflotte Japans. Wir wünschen nun, dass Greenpeace die Flotte schnell findet und viel Glück bei der Arbeit gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangschiffe !

“Ich persönlich esse auch nicht unbedingt Walfleisch, aber die Art, wie uns die westlichen Medien und Regierungen behandeln, ist unfair. Und diese Unfairness gibt uns Energie in der Sache”, so Joji Morishita, ein Sprecher des japanischen Fischereiministeriums.
Schauen Sie sich mal den kleinen Film der Tagesschau an, mir bleiben da die Worte aus. Mit “Sache” ist hier nämlich der illegale Walfang Japans gemeint und Tatsache ist, dass 95% der Japaner gar kein Walfleisch essen. Tatsache ist auch, dass Japan von 33 wafangbefürwortenden Staaten in der IWC 22 schlichtweg gekauft hat. Tatsache ist auch, dass Japan in dem Walschutzgebiet der Antarktis gegen internationales Recht verstösst und dort unter dem Deckmantel der Wissenschaft kommerziellen Walfang betreibt. Tatsache ist auch, dass viele Walarten schon dem Aussterben nahe sind und auf grausame Art umgebracht werden. All dies wird in dem Video der Tagesschau deutlich.

Vor der Küste Floridas wurde ein totes, wenige Tage altes, Glattwalkalb aufgefunden. Diese Walart gehört zu den am meisst bedrohten aller Wale. Nur noch schätzungsweise 400 Exemplare gibt es von ihnen. Wird ihnen das gleiche Schicksal drohen wie dem Baiji Delfin, der letztes Jahr ausgestorben ist? Mehr dazu auf der Seite «news» von WDCS.

Die beiden Schiffe «Robert Hunter» und «Farley Mowat» haben Kontakt mit der japanischen Walfangflotte und diese sind nun auf der Flucht. Die Organisation Sea Shepherd, des ehemaligen Greenpeace - Gründungsmitglieds Paul Watson, hat der ersten Herde Wale (Mütter und ihre Kälber) schon allein durch ihr Auftauchen zur Flucht verholfen und sie vor dem sicheren Harpunentod der Japaner bewart. Die Organisation mit ihrer «Operation Leviathan» scheut nicht vor Gefahren zurück um die Wale zu retten. Aber die Aktionen sind ausschliesslich friedlich und es ist noch nie ein Mensch dabei zu Schaden gekommen.
Bei ihrem ersten Einsatz in 2007 haben sie das Deck des japanischen Fabrikschiffs «Nisshin Maru» mit Buttersäure begossen. Buttersäure ist nicht giftig, aber extrem übel riechend und dies wird die Besatzung erst mal von Deck fernhalten. Ausserdem haben sie die Drenageabflüsse zugenietet. Diese Abflüsse dienen dem Ablaufen des Walbluts, was jetzt, am Abfliessen gehindert, das Deck überfluten wird.
Eine gute Nachricht aus dem Walschutzgebiet der Antarktis wo die Japaner einer illegalen Tätigkeit nachgehen, gegen internationales Recht verstossen

Für den zweiten Monat des Jahres lenken die Organisationen PRO WILDLIFE ihre besondere Aufmerksamkeit auf den La Plata Delfin und die W D C S auf den kleinsten der Delfine, den Hektor Delfin.

Wie grausam und verachtend Menschen mit Delfinen umgehen zeigt dieses Video. Nichts für schwache Gemüter, aber doch sind solche Dokumentationen wichtig und müssen verbreitet werden. Nur so kann die Öffentlichkeit wachgerüttelt werden und mobilisiert gegen solche Grausamkeit.
Eine Petition gegen diese Delfinmassaker, die an den japanischen Regierungspräsidenten gerichtet ist, können Sie gleich hier unterzeichnen. Bitte helfen Sie bei der Verbreitung mit und mobilisieren Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte.

Die Tierschutzorganisation PRO WILDLIFE schenkt im Monat Januar dem Schwarzdelfin besondere Aufmerksamkeit.
Die W D C S lenkt besondere Aufmerksamkeit auf den, im letzten Jahr ausgestorbenen, Baiji Delfin.

JANUAR: gemeine Delfine, Tümmler, Pilotwale, Pottwale

FEBRUAR: gemeine Delfine, blau weisse Delfine, Tümmler, Pilotwale, Pottwale

MÄRZ: gemeine Delfine, blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Tümmler, Pottwale, Buckelwale, Seiwale

APRIL: gemeine Delfine, blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Tümmler, falscher Orca, Pilotwale, Pottwale, Buckelwale, Finnwale, Seiwale, Brydewale

MAI: gemeine Delfine, blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Tümmler, Pilotwale, Pottwale, Buckelwale, Finnwale, Seiwale, Brydewale

JUNI: gemeine Delfine, Zügeldelfine, Rundkopfdelfine, Rauzahndelfine, Tümmler, Pilotwale, Pottwale, Finnwale, Seiwale, Mink oder Zwergwale, Brydewale

JULI: gemeine Delfine, blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Rundkopfdelfine, Rauzahndelfine, Tümmler, falscher Orca, Pilotwale, Pottwale, Mink oder Zwergwale, Finnwale, Seiwale, Brydewale

AUGUST: blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Rundkopfdelfine, Rauzahndelfine, Tümmler, falscher Orca, Pilotwale, Pottwale, Finnwale, Seiwale, Mink oder Zwergwale, Brydewale

SEPTEMBER: blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Rundkopfdelfine, Tümmler, falscher Orca, Pilotwale, Pottwale, Buckelwale, Finnwale, Seiwale, Rauzahndelfine, Brydewale

OKTOBER: blau weisse Delfine, Zügeldelfine, Rundkopfdelfine, Tümmler, Pilotwale, Pottwale, Buckelwale, Finnwale, Seiwale, Brydewale

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DEZEMBER: Tümmler, gemeine Delfine, Pilotwale, Pottwale, Brydewale